"Wie konnte es zum Faschismus kommen?"
Erziehungsfolgen werden noch immer als
Veranlagung missverstanden. Warum?
Was lässt diesen verhängnisvollen Irrtum so lange überdauern?  So dass von der
Schwarzen Pädagogik , die verantwortlich ist für unsere grauenvolle Vergangenheit,
heute keiner mehr etwas zu wissen scheint?
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Alles was wir in den ersten Lebensjahren erfahren, macht uns zu dem, was wir als Erwachsene sind: Bereits in dieser Zeit entscheidet sich, ob wir zu dem zerstörerischen Irrtum verdammt sind, nur durch Macht, Gewalt und Krieg überleben zu können, oder ob wir durch die Erfahrung von Liebe und Schutz fähig werden, unser Überleben durch gegenseitige Hilfe, Verständnis und Frieden zu sichern, damit wir als Individuum in der Gemeinschaft Glück erleben können.
 
                                                                                   
Dr. Christiane Bassyouni
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Dipl.-Ing.:
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Analytisch-psychotherapeutische Praxis seit 1969

Dr. med. Christiane Bassyouni

Psychoanalyse
 
Psychotherapie - Familientherapie

Berliner Straße 61
   D-
61118 Bad Vilbel
     Tel. 06101 8132 929
 
  
  Privatärztliche Praxis
                      
                                                



Nach mehr als 40 Jahren Praxis-Erfahrung,
vor allem in der Behandlung von Depressionen,
habe ich die Erkenntnisse 
Sándor Ferenczis  über die frühe
Eltern-Kind-Beziehung als Bestätigung für meine eigene Arbeit und Auffassung vom Menschen dankbar zu schätzen gelernt.

Erkenntnisse, die - lange missverstanden - bereits vor 
über 80 Jahren so aktuell waren wie heute!

Es war im Jahr 1932, als  F e r e n c z i, einer der Lieblingsschüler Sigmund Freuds, psychoneurotische und psychosomatische Beschwerden als Ausdruck verdrängter und aktuell wiederbelebter familiärer Konflikte verstanden hat. Er begreift sie als traditionsbedingt; als folgenreiches Missverständnis zwischen Eltern und Kind!
Damit hat Ferenczi die Erkenntnisse Freuds schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entscheidend weiterentwickelt.
Michael Balint als sein bekanntester und beliebtester Schüler hat sich zeitlebens um die Vermittlung dieses Wissensguts bemüht.

In den wesentlichen Verstehens- und Vorgehensweisen haben Ferenczis  Erkenntnisse bis heute Gültigkeit:
Wird ein sehr kleines Kind, das in seiner Hilflosigkeit auf die Unterstützung seiner wichtigsten Bezugspersonen angewiesen ist,  in seinen elementaren Bedürfnissen missverstanden, so verliert es das Vertrauen in die Liebe, das Verständnis und den Schutz der Umwelt.
Es verliert sein Urvertrauen.
Für den so erwachsen Gewordenen gehen Jahrzehnte seines Lebens vorbei, von denen er später den Eindruck hat, "gar nicht richtig gelebt zu haben", weil ihm nicht bewusst werden konnte, dass er nur unter Abwehr dieser frühen Erfahrungen sein Leben bewältigt hat - zumeist in Identifikation mit dem Erzieher - unter Abwehr der frühen Erfahrungen von Verlust, von Ungeliebtsein, von Ängsten, Verzweiflung und Traurigkeit.

Es ist der ständige Wiederholungszwang im Reinszenieren familiärer Konflikte, der die vielfachen seelischen Leidenszustände bedingt. Über Wiedererinnern und Nacherleben der familiären Missverständnisse im analytischen Bewusstwerdungsprozess geschieht die Heilung, indem die früh determinierten und ständig reinszenierten intrafamiliären Beziehungskonflikte verstanden und aufgelöst werden.


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